Bei den Stadt- und Gemeinderatswahlen konnte die AL ihren Besitzstand wahren und entscheidend zum Erhalt der rot-grün-alternativen Mehrheit beitragen. Leider ist die AL weiterhin nicht im Stadtrat vertreten.
Mit 37’267 Stimmen erzielt Stadtratskandidatin Tanja Maag ein sehr gutes Ergebnis. Leider ist es nicht gelungen, einen Sitz für die AL und damit eine kritische Stimme im Stadtrat zu erobern.
Bei den Gemeinderatswahlen können wir gegenüber den Wahlen von 2022 gegen Tausend Wählerinnen und Wähler zusätzlich mobilisieren. Angesichts der massiv höheren Stimmbeteiligung schlägt sich dies nicht in Sitzgewinnen nieder. Mit 6.32% Stimmen kann die Alternative Liste ihre 8 Sitze halten.
Die zu Ende gehende Legislatur hat einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig die Stimmen der AL im Gemeinderat für jene Menschen sind, denen sonst oft nur ein Nebengedanke gilt. Während die Grünen sich jeder geplanten Baumfällung entgegenstellten und die SP sich für die Mittelschicht und die Petite Bourgeoisie echauffierten, haben wir gegen die soziale Isolation der gesellschaftlich Schwächsten gekämpft. Ob Radgenossenschaft der Landstrasse, Gesundheitsversorgung von Sans-Papiers, interkultureller Dolmetscherdienst im Stadtspital für migrantische Menschen oder mehr Ferien für Schichtarbeitende: Wir machen nicht eine Politik für den Mittelstand, sondern auch für jene, die im Parlament oft vergessen gehen. Wir sind aber unserem Grundsatz treu geblieben, dass genau diese Menschen Unterstützung am dringendsten benötigen.
Tanja Maag, die AL und die Wahlgruppe bedanken sich herzlich bei allen Kandidierenden und den vielen Dutzend Helferinnen und Helfern, die den Wahlkampf auf der Strasse und in den Quartieren aktiv unterstützt haben. Gegen 600 Spenderinnen und Spendern haben mit kleineren und grösseren Beiträgen dazu beigetragen, dass wir einen engagierten Wahlkampf führen konnten. Ihnen allen und allen Zürcherinnen und Zürchern, die die AL und Tanja Maag gewählt haben, gilt unser Dank.
