Als Lehrperson und Gewerkschafterin setze ich mich für eine inklusive Schule ein – mit genügend Zeit, um allen Schüler*innen gerecht zu werden, mit verlässlicher Betreuung und guter Infrastruktur. Weil Bildung ein Recht ist. Ich habe mich dafür eingesetzt, dass mehr Ressourcen für Deutsch als Zweitsprache bereitstehen, damit Kinder mit unterschiedlichen Sprachhintergründen bessere Chancen erhalten. Um Chancenungleichheiten abzubauen, muss die Schule kritisch mit den diskriminierenden Strukturen umgehen, die sie selbst reproduziert. Wir haben bereits gezeigt, dass Veränderung möglich ist: Lernende in städtischen Betrieben erhalten nun einen Teuerungsausgleich. EWZ und Triemli bleiben in öffentlicher Verantwortung. Und die LGBTIQ+-Beratungsangebote wurden gestärkt.
Foto© Flurina Rothenberger